Altersvorsorge: Warum alle drei Säulen wichtig sind – und ETFs allein oft nicht ausreichen

Altersvorsorge: Warum alle drei Säulen wichtig sind – und ETFs allein oft nicht ausreichen

Wer sich heute mit seiner finanziellen Zukunft beschäftigt, stößt schnell auf ETFs. In sozialen Medien, Podcasts und Finanzportalen wird häufig der Eindruck vermittelt, ein ETF-Sparplan sei die optimale oder sogar einzige Lösung für die Altersvorsorge.

ETFs können zweifellos ein wichtiger Bestandteil des Vermögensaufbaus sein. Dennoch greift die Betrachtung zu kurz, wenn die gesamte Altersvorsorge ausschließlich auf ETFs aufgebaut wird. Eine langfristig stabile Ruhestandsplanung berücksichtigt die drei Säulen der Altersvorsorge und deren jeweilige Stärken.

Die erste Säule: Die gesetzliche Rentenversicherung

Die gesetzliche Rente bildet für die meisten Menschen die Grundlage ihrer Altersversorgung. Sie bietet nicht nur eine lebenslange Rentenzahlung, sondern beinhaltet auch soziale Absicherungen, beispielsweise bei Erwerbsminderung oder für Hinterbliebene.

Auch wenn die gesetzliche Rente künftig oft nicht ausreichen wird, um den gewohnten Lebensstandard vollständig zu sichern, bleibt sie ein wichtiger Bestandteil jeder Altersvorsorge.

Die zweite Säule: Die betriebliche Altersvorsorge

Für Arbeitnehmer bietet die betriebliche Altersvorsorge zusätzliche Möglichkeiten zum Vermögensaufbau.

Besonders interessant wird sie durch mögliche Arbeitgeberzuschüsse sowie steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Vorteile während der Ansparphase. Damit kann die betriebliche Altersvorsorge eine sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Rente darstellen.

Die dritte Säule: Die private Altersvorsorge

Die private Altersvorsorge bietet die größte Gestaltungsfreiheit. Hierzu gehören unter anderem:

  • Private Rentenversicherungen
  • Basisrenten (Rürup-Renten)
  • ETF- und Fondssparpläne
  • Immobilieninvestitionen
  • Weitere Kapitalanlagen

Während ETFs häufig im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion stehen, werden die Vorteile moderner privater Rentenversicherungen und der Basisrente oft unterschätzt. Dabei können gerade diese Lösungen wichtige Bausteine sein, wenn es um lebenslange Einkommenssicherheit, steuerliche Vorteile, Insolvenzschutz und flexible Gestaltungsmöglichkeiten im Ruhestand geht.

Warum ETFs nicht die alleinige Lösung sind

ETFs bieten viele Vorteile:

  • Transparenz
  • Geringe Kosten
  • Hohe Flexibilität
  • Attraktive langfristige Renditechancen

Dennoch gibt es einige Punkte, die bei einer ausschließlich ETF-basierten Altersvorsorge berücksichtigt werden sollten.

  • Keine lebenslange Einkommensgarantie: Ein ETF-Sparplan schafft Vermögen, aber keine lebenslange Rentenzahlung. Das angesparte Kapital muss im Ruhestand selbst verwaltet und entnommen werden.
  • Kapitalmarktrisiko in der Entnahmephase: Größere Kursschwankungen kurz vor oder während der Rentenphase können erhebliche Auswirkungen auf die finanzielle Planung haben.
  • Langlebigkeitsrisiko: Wer ausschließlich auf ein Depot setzt, muss selbst sicherstellen, dass das Vermögen bis zum Lebensende ausreicht.

Die oft unterschätzten Vorteile privater Rentenversicherungen

Moderne private Rentenversicherungen haben mit den Produkten vergangener Jahrzehnte häufig nur noch wenig gemeinsam. Viele Tarife ermöglichen heute eine fondsgebundene Anlage, bei der Beiträge und Überschüsse ganz oder teilweise in ETFs investiert werden können. Anleger müssen sich daher nicht zwischen den Vorteilen einer Versicherungslösung und den Renditechancen des Kapitalmarktes entscheiden – sie können beides miteinander verbinden.

Weitere Vorteile sind:

  • Hohe Flexibilität während der Laufzeit durch Zuzahlungen, Beitragsanpassungen, Beitragsfreistellungen und – je nach Tarif – Teilentnahmen.
  • Schutz der Angehörigen durch individuell gestaltbare Todesfallleistungen.
  • Entscheidungsfreiheit zum Rentenbeginn: Der Kunde entscheidet erst am Ende der Laufzeit, ob er eine lebenslange Rente, eine einmalige Kapitalauszahlung oder eine Kombination aus beidem bevorzugt.
  • Steuerliche Vorteile gegenüber einem klassischen Depot können die Nettorendite positiv beeinflussen.
  • Lebenslange Rentenzahlung möglich, unabhängig davon, wie alt man wird.

Gerade diese Kombination aus Flexibilität, Verfügbarkeit des Kapitals und lebenslanger Einkommenssicherheit macht private Rentenversicherungen für viele Menschen zu einem wichtigen Bestandteil der Altersvorsorge.

Die Basisrente: Ein oft unterschätzter Baustein

Insbesondere für Selbstständige und Freiberufler kann die Basisrente ein zentraler Bestandteil der Altersvorsorge sein. Sie verbindet steuerliche Förderung mit einem hohen Maß an Versorgungssicherheit.

Ihre wichtigsten Vorteile:

  • Beiträge können innerhalb der gesetzlichen Höchstgrenzen steuerlich geltend gemacht werden.
  • Das angesparte Vermögen genießt einen besonderen Schutz vor Pfändung und Insolvenz.
  • Es besteht eine garantierte lebenslange Rentenzahlung.
  • Die Basisrente schafft eine verlässliche Grundversorgung im Alter.
  • Moderne Basisrenten ermöglichen ebenfalls die Anlage in ETFs und ETF-basierte Fondsportfolios.

Dadurch lassen sich die Renditechancen internationaler Kapitalmärkte mit den besonderen Vorteilen einer geförderten Altersvorsorge verbinden.

Besonders interessant wird die Kombination aus Basisrente und privater Rentenversicherung. Während die Basisrente vor allem für Steuerersparnis, Insolvenzschutz und eine lebenslange Grundversorgung sorgt, bietet die private Rentenversicherung zusätzliche Flexibilität, Kapitalverfügbarkeit, Todesfallleistungen und die Wahlfreiheit zwischen Kapitalauszahlung und lebenslanger Rente.

So lassen sich Sicherheit und Flexibilität sinnvoll miteinander verbinden.

Steuern und Krankenversicherungsbeiträge werden häufig unterschätzt

Ein weiterer Punkt, der in vielen Diskussionen über ETF-Sparpläne kaum Beachtung findet, ist die tatsächliche Belastung der Erträge.

Gewinne, Ausschüttungen und Dividenden aus ETFs unterliegen grundsätzlich der Abgeltungsteuer. Hinzu kommen Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.

Darüber hinaus können bei freiwillig gesetzlich krankenversicherten Rentnern Kapitalerträge bei der Berechnung der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge berücksichtigt werden. Dadurch kann die tatsächliche Belastung deutlich höher ausfallen als viele Anleger erwarten.

Entscheidend ist daher nicht die erzielte Bruttorendite, sondern das Einkommen, das nach Steuern und gegebenenfalls Sozialabgaben tatsächlich zur Verfügung steht.

Die richtige Strategie: Kombination statt Entweder-oder

Ein häufiger Irrtum besteht darin, ETFs und Rentenversicherungen als Gegensätze zu betrachten. Tatsächlich investieren viele moderne private Rentenversicherungen und Basisrenten selbst in ETFs.

Der eigentliche Unterschied liegt daher nicht im Investment selbst, sondern im rechtlichen Mantel und den damit verbundenen Eigenschaften.

Während ein ETF-Depot vor allem Vermögensaufbau ermöglicht, können Versicherungsverträge zusätzliche Vorteile bieten:

  • Lebenslange Rentenzahlungen
  • Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten
  • Insolvenz- und Pfändungsschutz (bei der Basisrente)
  • Todesfallleistungen
  • Flexible Auszahlungsoptionen
  • Planbare Einkommensströme im Ruhestand

Eine ausgewogene Altersvorsorge nutzt daher die jeweiligen Stärken der unterschiedlichen Lösungen:

  • Gesetzliche Rente als Basisversorgung
  • Betriebliche Altersvorsorge als Ergänzung
  • Basisrente für steuerliche Vorteile und Versorgungssicherheit
  • Private Rentenversicherung für Flexibilität und lebenslange Einkommensoptionen
  • ETF- und Fondsanlagen für Vermögensaufbau und Renditechancen

Fazit

Die Diskussion „ETF oder Rentenversicherung?“ greift häufig zu kurz. In vielen modernen Altersvorsorgekonzepten werden ETFs längst innerhalb privater Rentenversicherungen und Basisrenten genutzt.

Die eigentliche Frage lautet daher nicht, ob man in ETFs investieren sollte, sondern in welchem Rahmen dies geschieht und welche zusätzlichen Vorteile für die persönliche Situation sinnvoll sein können.

Eine wirklich durchdachte Ruhestandsplanung berücksichtigt nicht nur Renditechancen, sondern auch Themen wie lebenslange Einkommenssicherheit, Steueroptimierung, Insolvenzschutz, Hinterbliebenenversorgung und Flexibilität im Alter.

Die Erfahrung zeigt: Die besten Konzepte entstehen selten durch die Konzentration auf nur einen Baustein. Vielmehr liegt die Stärke in der intelligenten Kombination aller drei Säulen der Altersvorsorge. Wer Sicherheit, Flexibilität, steuerliche Vorteile und Renditechancen miteinander verbinden möchte, fährt häufig besser mit einem ausgewogenen Mix aus gesetzlicher Vorsorge, betrieblicher Altersvorsorge, Basisrente, privater Rentenversicherung und Kapitalmarktanlagen als mit einer reinen ETF-Strategie.

Denn erfolgreiche Altersvorsorge bedeutet nicht, sich für einen Weg zu entscheiden – sondern die Vorteile verschiedener Wege intelligent miteinander zu kombinieren.

Ihr persönlicher Weg zur passenden Altersvorsorge

Jeder Mensch hat andere Ziele, Wünsche und finanzielle Voraussetzungen. Deshalb gibt es auch nicht die eine Altersvorsorgelösung, die für alle gleichermaßen geeignet ist.

Die entscheidenden Fragen lauten:

  • Welche Versorgungslücke entsteht voraussichtlich im Ruhestand?
  • Welche steuerlichen Vorteile können genutzt werden?
  • Wie wichtig sind Flexibilität und Kapitalverfügbarkeit?
  • Wie soll die Absicherung von Angehörigen aussehen?
  • Welche Rolle spielen lebenslange Rentenzahlungen und Planungssicherheit?
  • Wie lassen sich Renditechancen und Sicherheit sinnvoll miteinander verbinden?

Eine gute Altersvorsorge entsteht nicht durch einzelne Produkte, sondern durch ein durchdachtes Gesamtkonzept, das zu Ihrer persönlichen Situation passt.

Gerne unterstütze ich Sie dabei, Ihre bestehende Vorsorge zu analysieren, Versorgungslücken zu erkennen und eine individuelle Strategie für Ihren Ruhestand zu entwickeln.

Ob gesetzliche Rente, betriebliche Altersvorsorge, Basisrente, private Rentenversicherung oder Kapitalmarktanlagen – gemeinsam finden wir heraus, welche Kombination für Sie sinnvoll ist.

Sprechen Sie mich gern an. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen und darauf, Sie auf dem Weg zu Ihrer finanziellen Zukunft zu begleiten.

Altersvorsorgedepot: Zwischen politischer Idee und Praxis

Aktuell wird auf politischer Ebene über die Einführung eines sogenannten Altersvorsorgedepots diskutiert. Ziel dieser Überlegungen ist es, die private Altersvorsorge stärker kapitalmarktbasiert auszurichten und damit eine Ergänzung zur gesetzlichen Rente zu schaffen.

Nach aktuellem Stand handelt es sich jedoch noch um ein geplantes Modell. Wichtige Details – wie beispielsweise die konkrete Förderung, steuerliche Behandlung oder Auszahlungsregelungen – sind bislang nicht final beschlossen.

Mir ist wichtig, das transparent einzuordnen: Zum jetzigen Zeitpunkt lassen sich daraus noch keine konkreten Handlungsempfehlungen ableiten.

Sobald verbindliche gesetzliche Regelungen vorliegen, prüfe ich das Thema für Sie individuell und bewerte gemeinsam mit Ihnen, ob und in welcher Form das Altersvorsorgedepot sinnvoll in Ihre bestehende Vorsorgestrategie integriert werden kann.

Steuervorteile 2024 sichern

Steuern sparen und mehr Rente sichern – von diesen Vorteilen profitieren Sie, wenn Sie noch in diesem Jahr zusätzlich Geld in ihren Basis-Rentenvertrag einzahlen.

Sie können dieses Jahr noch ihren Steuervorteil nutzen und ihre Beiträge als Sonderausgaben steuerlich geltend machen. Der Höchstbetrag für Ledige 27.566 € und für Paare 55.132 € ist somit vollständig abzugsfähig.

Auf diese Weise können beispielsweise Weihnachtsgeld, Tantiemen, Bonifikationen oder bei Selbstständigen über das Jahr hinweg erwirtschaftete Gewinne die eigene Altersvorsorge aufstocken.

Schreiben Sie mir gern eine E-Mail an office@enricosaft.de, um Ihren persönlichen Telefon- oder Video-Gesprächstermin mit mir zu vereinbaren.

Rechnungszinserhöhung 2025 – Vorteile für Sie schon ab dem 01.07.2024!

Das Bundesfinanzministerium hat angekündigt, den Höchstrechnungszins zum 1. Januar 2025 von 0,25 % auf 1,0 % zu erhöhen. Es ist die erste Erhöhung seit über 30 Jahren. Damit können Versicherer ihren Kundinnen und Kunden höhere Garantien bieten, und auch die garantierten Rentenleistungen können steigen. Zusätzlich wirken sich steigende Rechnungszinsen auch positiv auf die Beiträge bei der Arbeitskraftabsicherung aus.

Sie müssen aber nicht bis zum nächsten Jahr warten – ich biete passende Lösungen für Neuanträge auch schon im 2. Halbjahr 2024.

Konkret: Sie können auch dann profitieren, wenn Sie Ihren Vertrag bereits mit Beginn 1. Juli 2024 abschließen. Die garantierten Rentenfaktoren von aufgeschobenen Rentenversicherungsverträgen werden mit Wirkung zum 1. April 2025 erhöht.

Diese Vorteilsgarantie wird im Versicherungsschein dokumentiert. Nach der Neufestlegung der garantierten Rentenfaktoren in 2025 werden diese mit einem Nachtrag zum Versicherungsschein mitgeteilt.

Auch für private selbstständige Berufsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherungen wird eine Vorteilsgarantie gewährt.

Absicherung für Frauen – Warum Vorsorge ein so wichtiges Thema ist

Laut einer Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend leben etwa 16 % der Frauen im Alter von 65 Jahren und älter in Armut. Im Vergleich dazu sind es bei Männern lediglich 9 %.

Die Gründe hierfür sind vielfältig. Frauen verfügen oft über ein geringeres Einkommen als Männer. Aufgrund von Familienpflichten setzen sie häufig im Beruf aus oder arbeiten in Teilzeit. Dadurch ergibt sich ein niedrigerer Rentenanspruch. Zudem arbeiten Frauen vermehrt in schlechter bezahlten Berufen als Männer.  Das heißt: Frauen müssen im Alter mit weniger Geld auskommen als Männer.

Nur 26 % der Frauen glauben, dass sie ihre Wunschrente finanzieren können.

Frauen wünschen sich eine Beratung zu Finanzen und Versicherungen, die ihre persönlichen Lebensläufe berücksichtigen. Das bestätigt eine Studie des Finanzportals Fragfina.de. 42 % der befragten Damen antworteten, dass ihnen nach Abzug der Fixkosten nicht genügend Geld bleibe, um in die Ruhestandsplanung zu investieren. Nur 21 % gaben an, bereits hinreichend für die Altersvorsorge getan zu haben. Gleichzeitig hat eine Untersuchung der Sirius Campus GmbH gezeigt, dass Frauen mehr Wert auf das Thema Altersvorsorge in der Finanzplanung legen.

Ein Problem – mehrere Lösungen.

Eine mögliche Lösung, Altersarmut zu vermeiden, ist eine frühzeitige Vorsorge. Hierbei sind fondsgebundene Altersvorsorge und eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Grundfähigkeitsversicherung zu nennen.

  • Fondspolicen
    • Fondspolicen lassen sich flexibel auf die Veränderungen in Ihrem Leben anpassen. Z. B. ist eine Beitragsfreistellung von bis zu 36 Monaten wegen Elternzeit möglich oder eine Beitragsherabsetzung bei einem finanziellem Engpass.
    • Die Kombination einer Fondspolice (hohe Chancen auf Rendite) als Basisrente (steuerlich absetzbar) mit einer BU-Versicherung (zahlt im BU-Fall die vereinbarte BU-Rente UND zusätzlich die Beiträge in die Rentenversicherung) ist eine optimale Kombination.
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
    • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) passt sich flexibel an Ihre Bedürfnisse an. Auch ohne Einkommensnachweis, also z. B. als Hausfrau, können Sie einen BU-Schutz bis zu 1.500 € abschließen.
    • Für Frauen mit und ohne Familie/mit oder ohne Karriere gibt es diverse Erhöhungsmöglichkeiten bis 2.500 € ohne erneute Gesundheitsprüfung – z. B. bei Heirat oder Geburt, Abschluss einer beruflichen Weiterqualifizierung, Wechsel von einer Teilzeittätigkeit in eine unbefristete Vollzeitstelle u. v. m.
  • Grundfähigkeitsversicherung
    • Frauen und Mütter haben im Laufe ihres Lebens schon fast jeden Beruf ausgeübt: Ob Organisationstalent, Taxifahrerin oder Lehrerin. Mit der Absicherung Ihrer körperlichen und geistigen Fähigkeiten sind Sie auf der sicheren Seite.
    • Bei einer Grundfähigkeitsversicherung wird eine Rente ausgezahlt, wenn Sie einer der versicherten Fähigkeiten für mindestens 6 Monate verlieren.  Egal ob durch einen Unfall oder eine Krankheit – unabhängig von Ihrem tatsächlich ausgeübten Beruf.

Insgesamt ist es wichtig, dass Frauen frühzeitig vorsorgen, um im Alter nicht von Altersarmut betroffen zu sein. Die Wahl der richtigen Versicherung kann hierbei eine wichtige Rolle spielen und den finanziellen Schutz im Alter gewährleisten.

Quelle: Volkswohl-Bund-Newsletter vom 12.05.2023

Ich unterstütze Sie gern dabei, vereinbaren Sie hier Ihren persönlichen Gesprächstermin.

Rechnungszins sinkt zum 01.01.22

Zum 01.01.2022 sinkt der Höchstrechnungszins für neue Verträge in der Lebensversicherung von derzeit 0,9 % auf künftig 0,25 %. Von einem Tag auf den anderen heißt das: weniger garantierte Rente bzw. weniger garantierte Kapitalleistung für Ihre private Altersvorsorge für den gleichen Beitrag, aber auch höhere Beiträge für die Berufsunfähigkeits-, Pflege- und Risikolebensversicherung.

Bestehende Verträge sind von der Regelung unberührt, können aber bei einer Beitragserhöhung ab 2022 auch davon betroffen sein.

Bis zum 31.12.2021 doppelten Vorteil nutzen!

Ich empfehle Ihnen den Abschluss oder die Ergänzung Ihrer privaten Altersvorsorge, Berufsunfähigkeits-, Pflege- oder Risikolebensversicherung noch in diesem Jahr, wenn Sie die höheren Garantiewerte bzw. die niedrigeren Beiträge bei biometrischen Versicherungen noch nutzen möchten. Durch den Vertragsabschluss in diesem Jahr ergibt sich für Sie im Vergleich zu 2022 zusätzlich ein günstigeres Beitrittsalter. Damit profitieren Sie von einem weiteren Beitragsvorteil – und zwar für die gesamte Vertragsdauer.

Alles, was Sie im Zusammenhang mit dem Garantiezins wissen sollten, erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch mit mir.

Sprechen Sie mich gern auf dieses wichtige Thema an und vereinbaren Sie mit mir Ihren persönlichen Gesprächstermin. Ich freue mich auf Sie.

Echte Menschen, echte Geschichten: Leben im Alter

Anders als ein Autoverkäufer kann ich meinen Kunden keine Probefahrt anbieten, sie nicht im Auto sitzen und erleben lassen, wie sich eine Fahrt mit dem potentiell neuen Auto anfühlt. Ich kann die Notwendigkeit rechtzeitiger Altersvorsorge zwar erklären, aber nicht simulieren, wie es ist, wenn man jetzt nicht genügend für sein späteres Alter vorsorgt und wie es sich anfühlt nicht genügend Geld zum Leben und Erleben zu haben. Man könnte sich jedoch mit Menschen unterhalten, die sich im Rentenalter befinden und diese erzählen lassen, dass ihr Leben im Alter anders ist, als sie es sich als junger Mensch vorgestellt haben.

Daher finde ich es sehr wichtig, dass ein deutscher Versicherer im Rahmen der Initiative gegen Altersarmut heutige Rentnerinnen und Rentner in ihren aktuellen Lebenssituationen porträtiert hat. Sie haben sich bereit erklärt, einen Brief an ihr „jüngeres Ich“ zu schreiben.

Lernen Sie vier Rentner kennen: in Texten, Bildern und Filmen.

Jürgen M. „Lebe im Jetzt. Aber sorge für Morgen.“ 

Schauen Sie sich hier das Video an oder lesen Sie hier den Brief.

Sonja B. „Dein Glück kennt keine Grenzen. Dein Geld später schon.“

Schauen Sie sich hier das Video an oder lesen Sie hier den Brief.

Uschi B. „Früher hattest du alles. Außer Weitsicht.“

Schauen Sie sich hier das Video an oder lesen Sie hier den Brief.

Willi M. „Wenn du immer nur träumst, wachst du irgendwann arm auf.“

Schauen Sie sich hier das Video an oder lesen Sie hier den Brief.

 

Sprechen Sie mich gern auf dieses wichtige Thema an und vereinbaren Sie mit mir Ihren persönlichen Gesprächstermin. Ich freue mich auf Sie.

 

Garantiezinsänderung 2016/2017

Zum 01.01.2017 sinkt der Garantiezins für neue Verträge in der Lebensversicherung von derzeit 1,25 % auf künftig 0,9 %. Von einem Tag auf den anderen heißt das: weniger garantierte Rente bzw. weniger garantierte Kapitalleistung für Ihre private Altersvorsorge für den gleichen Beitrag, aber auch höhere Beiträge für die Berufsunfähigkeits-, Pflege- und Risikolebensversicherung.

Bestehende Verträge sind von der Regelung unberührt, können aber bei einer Beitragserhöhung ab 2017 auch davon betroffen sein.

Bis zum 31.12.2016 doppelten Vorteil nutzen!

Ich empfehle Ihnen den Abschluss oder die Ergänzung Ihrer privaten Altersvorsorge, Berufsunfähigkeits-, Pflege- oder Risikolebensversicherung noch in diesem Jahr, wenn Sie die höheren Garantiewerte bzw. die niedrigeren Beiträge bei biometrischen Versicherungen noch nutzen möchten. Durch den Vertragsabschluss in diesem Jahr ergibt sich für Sie im Vergleich zu 2017 zusätzlich ein günstigeres Beitrittsalter. Damit profitieren Sie von einem weiteren Beitragsvorteil – und zwar für die gesamte Vertragsdauer.

Alles, was Sie im Zusammenhang mit dem Garantiezins wissen sollten, erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch mit mir. Gern kann ich dann mit Hilfe eines Simulationsprogramms mit wenigen Klicks die konkreten Veränderungen prozentual und absolut für Sie darstellen.

Sprechen Sie mich gern auf dieses wichtige Thema an und vereinbaren Sie mit mir Ihren persönlichen Gesprächstermin. Ich freue mich auf Sie.

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Was ist der Höchstrechnungszins?

Zum 01.01.2022 sinkt der Höchstrechnungszins für neue Verträge in der Lebensversicherung von derzeit 0,9 % auf künftig 0,25 %. Vor dem Hintergrund dieser Zinsabsenkung gibt es hier wichtige Informationen rund um das Thema Höchstrechnungszins.

Von den Beiträgen der Kunden werden zunächst die mit dem Abschluss des Vertrages verbundenen Kosten, die Verwaltungskosten und die Beitragsteile für den Versicherungsschutz abgezogen. Es verbleibt der so genannte Sparbeitrag. Die Sparbeiträge werden angesammelt und mit dem Rechnungszins verzinst: Sie bilden die garantierte Erlebensfallleistung.

Der Rechnungszins ist für die gesamte Vertragslaufzeit garantiert; daher spricht man auch vom Garantiezins. Um diese Garantie auch über Vertragslaufzeiten von mehreren Jahrzehnten sicherstellen zu können, wird er – gemessen am Kapitalmarktniveau – vorsichtig bemessen; der Versicherer wird in der Regel also einen höheren Zins erwirtschaften. Dieser zusätzliche Ertrag wird im Rahmen der Überschussbeteiligung fast vollständig ausgeschüttet. Seine Höhe ist im Gegensatz zum Rechnungszins allerdings nicht garantiert.

Der Rechnungs- oder Garantiezins spielt an vielen weiteren Stellen eine Rolle:

  • Bei Garantietarifen wirkt sich der Rechnungszins auf die garantierten Mindestrenten bzw. auf die garantierten Einmalleistungen aus.
  • Bei fondsgebundenen Tarifen mit Garantien wird ebenfalls ein Teil der Sparbeiträge mit dem Garantiezins verzinst.

Auch bei den biometrischen Versicherungen spielt der Garantiezins eine Rolle: Hier wird in der ersten Hälfte der Laufzeit Kapital angespart und auch verzinst; später wird dieses Kapital wieder aufgezehrt. Insgesamt werden zwischenzeitlich allerdings nur geringe Beträge angespart, so dass die Höhe des Zinses eine untergeordnete Rolle spielt.

Wer legt den Höchstrechnungszins fest?

Die rechtliche Grundlage für die Festlegung des Höchstrechnungszinses ist § 65 Abs. 1 VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz).
 Darin wird festgelegt:

  • Das Bundesministerium der Finanzen legt den Höchstrechnungszins (durch eine Rechtsverordnung) fest.
  • Dabei ist es nicht völlig frei, sondern muss ausgehen „vom jeweiligen Zinssatz der Anleihen des Staates, auf dessen Währung der Vertrag lautet, wobei der jeweilige Höchstwert nicht mehr als 60 vom Hundert betragen darf; […]„.

In der Praxis wird der Garantiezins vom Finanzministerium durch die so genannte Deckungsrückstellungsverordnung festgelegt. Dabei folgt das BMF keiner festen „Rechenformel“ für die genaue Auslegung der im VAG vorgegebenen Richtschnur. Als Maßstab werden in der Regel 60 % des 10-Jahres-Mittels der Umlaufrenditen von Anleihen der öffentlichen Hand herangezogen.

Jede Änderung der Deckungsrückstellungsverordnung muss zudem vom Bundesrat bestätigt werden.

Wichtig: Festgelegt wird stets nur der Höchstrechnungszins. Jeder Versicherer darf Produkte anbieten, bei denen mit einem geringeren Rechnungszins kalkuliert wird.

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Garantiezinsänderung 2014/2015

Jetzt noch hohe Garantien sichern! Bis zu 20 % mehr garantierte Rente für’s gleiche Geld!

Zum 01. Januar 2015 sinkt der Garantiezins für neue Verträge in der Lebensversicherung von derzeit 1,75 % auf künftig 1,25 %. Von einem Tag auf den anderen heißt das: bis zu 20 Prozent weniger garantierte Rente bzw. 10 Prozent weniger garantierte Kapitalleistung für den gleichen Beitrag!

Bestehende Verträge sind von der Regelung unberührt, können aber bei einer Beitragserhöhung ab 2015 auch davon betroffen sein. Änderungen ergeben sich auch in der Berufsunfähigkeits-, Pflege- und Risikolebensversicherung.

Wenn Sie Wert auf einen höheren Garantiezins und damit auf höhere garantierte Ablaufleistungen legen, empfehle ich eine Beratung und einen Vertragsabschluss noch in diesem Jahr.

Alles, was Sie im Zusammenhang mit dem Garantiezins wissen sollten, erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch mit mir. Gern kann ich dann mit Hilfe eines Simulationsprogramms mit wenigen Klicks die konkreten Veränderungen prozentual und absolut für Sie darstellen.

Wenn Sie sich in 2014 noch für den Abschluss einer Altersvorsorge entscheiden, profitieren Sie von den hohen Garantien über Jahrzehnte!

Sprechen Sie mich gern auf dieses wichtige Thema an und vereinbaren Sie mit mir Ihren persönlichen Gesprächstermin. Ich freue mich auf Sie.

Foto: HDI