Ausbildungsstart: Gut abgesichert ins Berufsleben

Ausbildungsstart: Gut abgesichert ins Berufsleben

Der erste eigene Ausbildungsplatz, das erste Gehalt und ein Stück mehr Unabhängigkeit – der Start ins Berufsleben ist etwas Besonderes.

Versicherungen und Altersvorsorge stehen dabei wahrscheinlich nicht ganz oben auf deiner To-do-Liste. Trotzdem lohnt es sich, gerade jetzt einmal genauer hinzuschauen. Denn mit dem Ausbildungsstart beginnt auch ein neuer Lebensabschnitt – und damit die Möglichkeit, wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen.

Die gute Nachricht: Du musst nicht sofort alles regeln. Aber du solltest wissen, welche Absicherungen für dich wichtig sein können.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Deine Arbeitskraft ist dein wichtigstes Kapital

Du bist jung, gesund und hast dein Berufsleben noch vor dir. Genau deshalb ist der Ausbildungsbeginn ein guter Zeitpunkt, sich mit dem Thema Berufsunfähigkeit zu beschäftigen.

Was passiert, wenn du aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls deinen Beruf irgendwann nicht mehr ausüben kannst?

Die gesetzliche Absicherung reicht in vielen Fällen nicht aus, um den bisherigen Lebensstandard zu halten. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann hier eine wichtige finanzielle Absicherung bieten.

Ein Vorteil beim frühen Abschluss: In jungen Jahren sind die Beiträge häufig günstiger als bei einem späteren Einstieg. Außerdem spielt der Gesundheitszustand bei der Antragstellung eine wichtige Rolle.

Mein Tipp: Kümmere dich um das Thema, solange du gesund bist – und nicht erst dann, wenn gesundheitliche Probleme bereits aufgetreten sind.

Grundfähigkeitsversicherung: Eine interessante Alternative

Nicht für jeden ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung die passende Lösung. Und manchmal lässt sich eine BU aufgrund der gesundheitlichen Vorgeschichte nur schwer oder nur zu hohen Beiträgen abschließen.

Hier kann eine Grundfähigkeitsversicherung interessant sein.

Sie leistet, wenn bestimmte grundlegende Fähigkeiten über einen definierten Zeitraum verloren gehen – beispielsweise Sehen, Hören, Sprechen, Gehen oder der Gebrauch einer Hand.

Der Unterschied zur Berufsunfähigkeitsversicherung: Bei der Grundfähigkeitsversicherung steht nicht die konkrete Ausübung deines Berufs im Mittelpunkt, sondern der Verlust bestimmter Fähigkeiten.

Sie kann deshalb je nach persönlicher Situation eine interessante Alternative oder Ergänzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung sein.

Unfallversicherung: Absicherung bei dauerhaften Unfallfolgen

Ein Unfall kann jeden treffen – beim Sport, in der Freizeit, im Straßenverkehr oder auch während der Arbeit.

Eine private Unfallversicherung kann leisten, wenn nach einem Unfall eine dauerhafte körperliche Beeinträchtigung zurückbleibt. Die Höhe der Leistung richtet sich insbesondere nach dem Grad der Invalidität und der vereinbarten Versicherungssumme.

Wichtig ist die Unterscheidung zur Berufsunfähigkeitsversicherung:

Die BU sichert grundsätzlich die Arbeitskraft ab – unabhängig davon, ob eine Erkrankung oder ein Unfall die Ursache ist.

Die Unfallversicherung konzentriert sich dagegen auf die finanziellen Folgen eines Unfalls und einer daraus resultierenden dauerhaften Invalidität.

Je nach persönlicher Situation können sich beide Absicherungen deshalb sinnvoll ergänzen.

Altersvorsorge für Azubis: Warum der frühe Start interessant sein kann

Altersvorsorge klingt für viele Auszubildende erst einmal nach einem Thema für später. Schließlich ist die Rente noch Jahrzehnte entfernt.

Genau darin liegt aber der Vorteil: Du hast Zeit.

Schon während der Ausbildung kann es sinnvoll sein, sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der Altersvorsorge zu beschäftigen. Dazu können beispielsweise eine private Altersvorsorge oder – je nach Arbeitgeber – eine betriebliche Altersversorgung gehören.

Gerade bei der betrieblichen Altersversorgung lohnt sich ein Blick darauf, was dein Arbeitgeber anbietet und ob er sich beispielsweise mit einem Arbeitgeberzuschuss beteiligt.

Und noch etwas ist wichtig: Dein Leben und dein Einkommen werden sich wahrscheinlich verändern. Deshalb sollte eine Altersvorsorge nicht nur heute passen, sondern sich auch später an deine Lebenssituation anpassen lassen.

Du startest gerade deine Ausbildung?

Dann lass uns gemeinsam schauen, welche Versicherungen und welche Form der Altersvorsorge zu deiner persönlichen Situation passen.

Berufsunfähigkeit, Grundfähigkeiten, Unfallversicherung und Altersvorsorge können wichtige Bausteine sein – aber nicht jeder braucht alles.

Entscheidend ist, was für dich sinnvoll ist.

Rentenreform 2026: Was die aktuellen Pläne für Ihre Altersvorsorge bedeuten

Rentenreform 2026: Was die aktuellen Pläne für Ihre Altersvorsorge bedeuten


Die gesetzliche Rentenversicherung steht vor großen Herausforderungen. Durch den demografischen Wandel kommen künftig immer weniger Beitragszahler auf immer mehr Rentner. Die Rentenkommission und die Bundesregierung diskutieren daher verschiedene Maßnahmen, um die Altersvorsorge langfristig zu sichern.

Sinkende Nettoersatzquote: Warum private Vorsorge wichtiger wird

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die sogenannte Nettoersatzquote. Sie beschreibt, welcher Anteil des letzten Nettoeinkommens durch die gesetzliche Rente ersetzt wird.

Experten gehen davon aus, dass die gesetzliche Rente künftig für viele Menschen einen geringeren Anteil des bisherigen Einkommens abdecken wird. Dadurch kann die Versorgungslücke zwischen dem gewohnten Lebensstandard während des Berufslebens und den finanziellen Möglichkeiten im Ruhestand größer werden.

Besonders relevant ist dies für:

  • Selbstständige
  • Gutverdiener
  • Menschen mit längeren Erwerbsunterbrechungen
  • Personen, die erst spät mit der Altersvorsorge beginnen

Die gesetzliche Rente bleibt ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge. Um den eigenen Lebensstandard im Alter zu sichern, gewinnen jedoch zusätzliche Vorsorgelösungen zunehmend an Bedeutung.

Altersvorsorgepflicht für neue Selbstständige

Ein weiterer Schwerpunkt der Reformdiskussion betrifft Selbstständige. Nach den aktuellen politischen Plänen sollen künftig alle neu gegründeten Selbstständigen, die keinem bestehenden Alterssicherungssystem angehören, verpflichtend für das Alter vorsorgen.

Ziel ist es, Altersarmut vorzubeugen und sicherzustellen, dass auch Selbstständige langfristig ausreichend abgesichert sind.

Die gesetzliche Rentenversicherung soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Gleichzeitig ist vorgesehen, dass auch andere geeignete Formen der Altersvorsorge anerkannt werden können. Wie diese Regelungen konkret ausgestaltet werden und welche Vorsorgelösungen künftig anerkannt werden, ist derzeit noch nicht abschließend gesetzlich geregelt.

Unabhängig von Reformen: Private Vorsorge bleibt unverzichtbar

Unabhängig davon, welche Rentenreformen künftig beschlossen werden, bleibt eines unverändert: Wer seinen Lebensstandard im Ruhestand sichern möchte, sollte zusätzlich privat vorsorgen.

Weder die heutige noch die zukünftige gesetzliche Rente ist darauf ausgelegt, das bisherige Einkommen vollständig zu ersetzen. Deshalb ist der Aufbau einer ergänzenden Altersvorsorge für Arbeitnehmer, Beamte und Selbstständige gleichermaßen sinnvoll.

Je früher mit der Vorsorge begonnen wird, desto stärker profitieren Sparer vom langfristigen Kapitalaufbau und dem Zinseszinseffekt. Gleichzeitig schaffen private Vorsorgelösungen mehr Flexibilität und Unabhängigkeit von künftigen politischen Entscheidungen.

Mehr Eigenverantwortung bei der Altersvorsorge

Die aktuellen Reformpläne zeigen deutlich: Die Altersvorsorge wird künftig noch stärker auf mehreren Säulen beruhen. Neben der gesetzlichen Rente gewinnen private und betriebliche Vorsorgelösungen weiter an Bedeutung.

Eine solide Altersvorsorge kann beispielsweise bestehen aus:

  • gesetzlicher Rentenversicherung
  • betrieblicher Altersversorgung
  • privater Rentenversicherung
  • Basisrente (Rürup-Rente)
  • langfristigem Vermögensaufbau durch Kapitalanlagen

Je früher eine individuelle Vorsorgestrategie aufgebaut wird, desto größer sind die Möglichkeiten, Versorgungslücken zu schließen und finanzielle Sicherheit im Ruhestand zu schaffen.

Gerne analysieren wir gemeinsam Ihre persönliche Situation und entwickeln eine Altersvorsorgestrategie, die zu Ihren Zielen und Lebensplänen passt.

Altersvorsorge: Warum alle drei Säulen wichtig sind – und ETFs allein oft nicht ausreichen

Altersvorsorge: Warum alle drei Säulen wichtig sind – und ETFs allein oft nicht ausreichen

Wer sich heute mit seiner finanziellen Zukunft beschäftigt, stößt schnell auf ETFs. In sozialen Medien, Podcasts und Finanzportalen wird häufig der Eindruck vermittelt, ein ETF-Sparplan sei die optimale oder sogar einzige Lösung für die Altersvorsorge.

ETFs können zweifellos ein wichtiger Bestandteil des Vermögensaufbaus sein. Dennoch greift die Betrachtung zu kurz, wenn die gesamte Altersvorsorge ausschließlich auf ETFs aufgebaut wird. Eine langfristig stabile Ruhestandsplanung berücksichtigt die drei Säulen der Altersvorsorge und deren jeweilige Stärken.

Die erste Säule: Die gesetzliche Rentenversicherung

Die gesetzliche Rente bildet für die meisten Menschen die Grundlage ihrer Altersversorgung. Sie bietet nicht nur eine lebenslange Rentenzahlung, sondern beinhaltet auch soziale Absicherungen, beispielsweise bei Erwerbsminderung oder für Hinterbliebene.

Auch wenn die gesetzliche Rente künftig oft nicht ausreichen wird, um den gewohnten Lebensstandard vollständig zu sichern, bleibt sie ein wichtiger Bestandteil jeder Altersvorsorge.

Die zweite Säule: Die betriebliche Altersvorsorge

Für Arbeitnehmer bietet die betriebliche Altersvorsorge zusätzliche Möglichkeiten zum Vermögensaufbau.

Besonders interessant wird sie durch mögliche Arbeitgeberzuschüsse sowie steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Vorteile während der Ansparphase. Damit kann die betriebliche Altersvorsorge eine sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Rente darstellen.

Die dritte Säule: Die private Altersvorsorge

Die private Altersvorsorge bietet die größte Gestaltungsfreiheit. Hierzu gehören unter anderem:

  • Private Rentenversicherungen
  • Basisrenten (Rürup-Renten)
  • ETF- und Fondssparpläne
  • Immobilieninvestitionen
  • Weitere Kapitalanlagen

Während ETFs häufig im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion stehen, werden die Vorteile moderner privater Rentenversicherungen und der Basisrente oft unterschätzt. Dabei können gerade diese Lösungen wichtige Bausteine sein, wenn es um lebenslange Einkommenssicherheit, steuerliche Vorteile, Insolvenzschutz und flexible Gestaltungsmöglichkeiten im Ruhestand geht.

Warum ETFs nicht die alleinige Lösung sind

ETFs bieten viele Vorteile:

  • Transparenz
  • Geringe Kosten
  • Hohe Flexibilität
  • Attraktive langfristige Renditechancen

Dennoch gibt es einige Punkte, die bei einer ausschließlich ETF-basierten Altersvorsorge berücksichtigt werden sollten.

  • Keine lebenslange Einkommensgarantie: Ein ETF-Sparplan schafft Vermögen, aber keine lebenslange Rentenzahlung. Das angesparte Kapital muss im Ruhestand selbst verwaltet und entnommen werden.
  • Kapitalmarktrisiko in der Entnahmephase: Größere Kursschwankungen kurz vor oder während der Rentenphase können erhebliche Auswirkungen auf die finanzielle Planung haben.
  • Langlebigkeitsrisiko: Wer ausschließlich auf ein Depot setzt, muss selbst sicherstellen, dass das Vermögen bis zum Lebensende ausreicht.

Die oft unterschätzten Vorteile privater Rentenversicherungen

Moderne private Rentenversicherungen haben mit den Produkten vergangener Jahrzehnte häufig nur noch wenig gemeinsam. Viele Tarife ermöglichen heute eine fondsgebundene Anlage, bei der Beiträge und Überschüsse ganz oder teilweise in ETFs investiert werden können. Anleger müssen sich daher nicht zwischen den Vorteilen einer Versicherungslösung und den Renditechancen des Kapitalmarktes entscheiden – sie können beides miteinander verbinden.

Weitere Vorteile sind:

  • Hohe Flexibilität während der Laufzeit durch Zuzahlungen, Beitragsanpassungen, Beitragsfreistellungen und – je nach Tarif – Teilentnahmen.
  • Schutz der Angehörigen durch individuell gestaltbare Todesfallleistungen.
  • Entscheidungsfreiheit zum Rentenbeginn: Der Kunde entscheidet erst am Ende der Laufzeit, ob er eine lebenslange Rente, eine einmalige Kapitalauszahlung oder eine Kombination aus beidem bevorzugt.
  • Steuerliche Vorteile gegenüber einem klassischen Depot können die Nettorendite positiv beeinflussen.
  • Lebenslange Rentenzahlung möglich, unabhängig davon, wie alt man wird.

Gerade diese Kombination aus Flexibilität, Verfügbarkeit des Kapitals und lebenslanger Einkommenssicherheit macht private Rentenversicherungen für viele Menschen zu einem wichtigen Bestandteil der Altersvorsorge.

Die Basisrente: Ein oft unterschätzter Baustein

Insbesondere für Selbstständige und Freiberufler kann die Basisrente ein zentraler Bestandteil der Altersvorsorge sein. Sie verbindet steuerliche Förderung mit einem hohen Maß an Versorgungssicherheit.

Ihre wichtigsten Vorteile:

  • Beiträge können innerhalb der gesetzlichen Höchstgrenzen steuerlich geltend gemacht werden.
  • Das angesparte Vermögen genießt einen besonderen Schutz vor Pfändung und Insolvenz.
  • Es besteht eine garantierte lebenslange Rentenzahlung.
  • Die Basisrente schafft eine verlässliche Grundversorgung im Alter.
  • Moderne Basisrenten ermöglichen ebenfalls die Anlage in ETFs und ETF-basierte Fondsportfolios.

Dadurch lassen sich die Renditechancen internationaler Kapitalmärkte mit den besonderen Vorteilen einer geförderten Altersvorsorge verbinden.

Besonders interessant wird die Kombination aus Basisrente und privater Rentenversicherung. Während die Basisrente vor allem für Steuerersparnis, Insolvenzschutz und eine lebenslange Grundversorgung sorgt, bietet die private Rentenversicherung zusätzliche Flexibilität, Kapitalverfügbarkeit, Todesfallleistungen und die Wahlfreiheit zwischen Kapitalauszahlung und lebenslanger Rente.

So lassen sich Sicherheit und Flexibilität sinnvoll miteinander verbinden.

Steuern und Krankenversicherungsbeiträge werden häufig unterschätzt

Ein weiterer Punkt, der in vielen Diskussionen über ETF-Sparpläne kaum Beachtung findet, ist die tatsächliche Belastung der Erträge.

Gewinne, Ausschüttungen und Dividenden aus ETFs unterliegen grundsätzlich der Abgeltungsteuer. Hinzu kommen Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.

Darüber hinaus können bei freiwillig gesetzlich krankenversicherten Rentnern Kapitalerträge bei der Berechnung der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge berücksichtigt werden. Dadurch kann die tatsächliche Belastung deutlich höher ausfallen als viele Anleger erwarten.

Entscheidend ist daher nicht die erzielte Bruttorendite, sondern das Einkommen, das nach Steuern und gegebenenfalls Sozialabgaben tatsächlich zur Verfügung steht.

Die richtige Strategie: Kombination statt Entweder-oder

Ein häufiger Irrtum besteht darin, ETFs und Rentenversicherungen als Gegensätze zu betrachten. Tatsächlich investieren viele moderne private Rentenversicherungen und Basisrenten selbst in ETFs.

Der eigentliche Unterschied liegt daher nicht im Investment selbst, sondern im rechtlichen Mantel und den damit verbundenen Eigenschaften.

Während ein ETF-Depot vor allem Vermögensaufbau ermöglicht, können Versicherungsverträge zusätzliche Vorteile bieten:

  • Lebenslange Rentenzahlungen
  • Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten
  • Insolvenz- und Pfändungsschutz (bei der Basisrente)
  • Todesfallleistungen
  • Flexible Auszahlungsoptionen
  • Planbare Einkommensströme im Ruhestand

Eine ausgewogene Altersvorsorge nutzt daher die jeweiligen Stärken der unterschiedlichen Lösungen:

  • Gesetzliche Rente als Basisversorgung
  • Betriebliche Altersvorsorge als Ergänzung
  • Basisrente für steuerliche Vorteile und Versorgungssicherheit
  • Private Rentenversicherung für Flexibilität und lebenslange Einkommensoptionen
  • ETF- und Fondsanlagen für Vermögensaufbau und Renditechancen

Fazit

Die Diskussion „ETF oder Rentenversicherung?“ greift häufig zu kurz. In vielen modernen Altersvorsorgekonzepten werden ETFs längst innerhalb privater Rentenversicherungen und Basisrenten genutzt.

Die eigentliche Frage lautet daher nicht, ob man in ETFs investieren sollte, sondern in welchem Rahmen dies geschieht und welche zusätzlichen Vorteile für die persönliche Situation sinnvoll sein können.

Eine wirklich durchdachte Ruhestandsplanung berücksichtigt nicht nur Renditechancen, sondern auch Themen wie lebenslange Einkommenssicherheit, Steueroptimierung, Insolvenzschutz, Hinterbliebenenversorgung und Flexibilität im Alter.

Die Erfahrung zeigt: Die besten Konzepte entstehen selten durch die Konzentration auf nur einen Baustein. Vielmehr liegt die Stärke in der intelligenten Kombination aller drei Säulen der Altersvorsorge. Wer Sicherheit, Flexibilität, steuerliche Vorteile und Renditechancen miteinander verbinden möchte, fährt häufig besser mit einem ausgewogenen Mix aus gesetzlicher Vorsorge, betrieblicher Altersvorsorge, Basisrente, privater Rentenversicherung und Kapitalmarktanlagen als mit einer reinen ETF-Strategie.

Denn erfolgreiche Altersvorsorge bedeutet nicht, sich für einen Weg zu entscheiden – sondern die Vorteile verschiedener Wege intelligent miteinander zu kombinieren.

Ihr persönlicher Weg zur passenden Altersvorsorge

Jeder Mensch hat andere Ziele, Wünsche und finanzielle Voraussetzungen. Deshalb gibt es auch nicht die eine Altersvorsorgelösung, die für alle gleichermaßen geeignet ist.

Die entscheidenden Fragen lauten:

  • Welche Versorgungslücke entsteht voraussichtlich im Ruhestand?
  • Welche steuerlichen Vorteile können genutzt werden?
  • Wie wichtig sind Flexibilität und Kapitalverfügbarkeit?
  • Wie soll die Absicherung von Angehörigen aussehen?
  • Welche Rolle spielen lebenslange Rentenzahlungen und Planungssicherheit?
  • Wie lassen sich Renditechancen und Sicherheit sinnvoll miteinander verbinden?

Eine gute Altersvorsorge entsteht nicht durch einzelne Produkte, sondern durch ein durchdachtes Gesamtkonzept, das zu Ihrer persönlichen Situation passt.

Gerne unterstütze ich Sie dabei, Ihre bestehende Vorsorge zu analysieren, Versorgungslücken zu erkennen und eine individuelle Strategie für Ihren Ruhestand zu entwickeln.

Ob gesetzliche Rente, betriebliche Altersvorsorge, Basisrente, private Rentenversicherung oder Kapitalmarktanlagen – gemeinsam finden wir heraus, welche Kombination für Sie sinnvoll ist.

Sprechen Sie mich gern an. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen und darauf, Sie auf dem Weg zu Ihrer finanziellen Zukunft zu begleiten.

Altersvorsorgedepot: Zwischen politischer Idee und Praxis

Aktuell wird auf politischer Ebene über die Einführung eines sogenannten Altersvorsorgedepots diskutiert. Ziel dieser Überlegungen ist es, die private Altersvorsorge stärker kapitalmarktbasiert auszurichten und damit eine Ergänzung zur gesetzlichen Rente zu schaffen.

Nach aktuellem Stand handelt es sich jedoch noch um ein geplantes Modell. Wichtige Details – wie beispielsweise die konkrete Förderung, steuerliche Behandlung oder Auszahlungsregelungen – sind bislang nicht final beschlossen.

Mir ist wichtig, das transparent einzuordnen: Zum jetzigen Zeitpunkt lassen sich daraus noch keine konkreten Handlungsempfehlungen ableiten.

Sobald verbindliche gesetzliche Regelungen vorliegen, prüfe ich das Thema für Sie individuell und bewerte gemeinsam mit Ihnen, ob und in welcher Form das Altersvorsorgedepot sinnvoll in Ihre bestehende Vorsorgestrategie integriert werden kann.

Berufsunfähig? Die Vorsorge läuft weiter!

Betriebliche Altersvorsorge (bAV): BUZ-Beitragsbefreiung ganz ohne
Gesundheitsprüfung!

Werden Sie berufsunfähig, fehlen oft die finanziellen Mittel, um die Beiträge für die Altersvorsorge weiter zu bezahlen. Mit der BUZ-Beitragsbefreiung übernimmt der Versicherer die Beiträge! So wächst die Altersvorsorge weiter, auch wenn kein eigenes Einkommen mehr verfügbar ist.

Der Abschluss der BUZ-Beitragsbefreiung ist bis 8 % der Beitragsbemessungsgrenze der allg. RV ohne Gesundheitsprüfung in allen Durchführungswegen möglich! 

Ihr Ruhestand ist Ihr wichtigstes Sparziel. Sorgen Sie heute dafür, dass er gut abgesichert ist, und vereinbaren Sie gern Ihren persönlichen Beratungstermin. Ich freue mich auf Ihre E-Mail an office@enricosaft.de

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Alleinerziehend?

Knappes Budget, volle Verantwortung: Alleinerziehende stehen im Alltag vor großen finanziellen Herausforderungen. Dieser Beitrag zeigt Ihnen mit 7 praxisnahen Tipps, wie Sie staatliche Hilfen gezielt nutzen, clever sparen und Versicherungen sinnvoll einsetzen – damit Sie und Ihre Kinder gut abgesichert sind. Quelle: Canada Life

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Auto-Glasschaden? Kein Stress – ich bin für Sie da.

Ein Steinschlag oder Riss in der Scheibe Ihres Autos kommt immer ungelegen. Gut zu wissen, dass Sie sich jetzt um nichts kümmern müssen. Als Partner von Carglass® können Sie Ihren Schadenfall direkt an mich übergeben – einfach, bequem und rund um die Uhr.

Ab dem ersten Moment übernehme ich für Sie die gesamte Abwicklung. Sie lehnen sich zurück, ich kümmere mich um den Rest.

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30 Jahre und noch lange nicht genug

01.12.2025: 30 Jahre Beratung rund um Vorsorge- und Absicherungslösungen wären ohne Sie nicht möglich gewesen. Dafür sage ich von Herzen Danke.

Danke für Ihr Vertrauen, Ihre Treue, die vielen guten Gespräche über all die Jahre und für Ihre Weiterempfehlungen. Auch in Zukunft freue ich mich darauf, Sie weiterhin persönlich zu begleiten und durch Ihre Empfehlungen neue Kundinnen und Kunden kennenlernen zu dürfen.

Egal ob es um große Lebensentscheidungen oder kleine Anpassungen zwischendurch geht, es ist mir eine Freude, Sie unterstützen zu dürfen. Dass daraus oft langjährige Kundenbeziehungen entstanden sind, bedeutet mir sehr viel.

Und das Beste daran ist, ich habe noch lange nicht genug. Ich freue mich auf die nächsten 20 Jahre und darauf, gemeinsam die 50 voll zu machen.

Vielen Dank für 30 Jahre Vertrauen. Ich freue mich auf alles, was noch kommt.

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