Fünf Gefahren in der Sommerzeit

Fünf Gefahren in der Sommerzeit

Gefahr 1: Zeckenbisse

Die Gefahr durch Zeckenbisse steigt und damit auch die Angst vor gefährlichen Krankheitserregern, die die Insekten übertragen. Mensch und Tier können sich mit Borreliose oder sogar mit Meningitis (Hirnhautentzündung) infizieren. Im Regelfall verlaufen die Symptome, dazu gehören Fieber, Kopf-, Glieder- und Rückenschmerzen, bei medizinischer Behandlung milde und werden ohne Folgen überstanden. Kommt es jedoch tatsächlich zu einer Gehirnentzündung, können neurologische Funktionsstörungen wie Lähmungserscheinungen oder Sprachstörungen auftreten. Invalidität kann die Folge sein.

Einem Zeckenbiss vorbeugen können Sie, indem Sie bei einem Spaziergang durch Wald und Flur eine lange Hose und geschlossene Schuhe tragen. Zecken sitzen meist im hohen Gras, in Sträuchern und im Unterholz. Nicht, wie häufig behauptet, auf Bäumen.

Versicherungstipp: Lassen Sie Ihren Versicherungsschutz überprüfen. Die von mir empfohlenen Unfallversicherungstarife umfassen beispielsweise die Folgen von Insektenbissen und -stichen.

Gefahr 2: Unfallgefahren im Garten

Rund 200.000 Unfälle ereignen sich pro Jahr in Deutschland bei der Gartenarbeit.

Ob nun Stürze von Leitern, Verletzungen mit scharfen und spitzen Gegenständen, Vergiftungen durch Pflanzen und Chemikalien oder beim Anzünden des Grills, es gibt viele Möglichkeiten sich zu verletzen. Aber auch Planschbecken für Kinder können eine Gefahr darstellen. Vielen ist nicht bewusst, dass Kleinkinder auch in flachem Wasser von weniger als 10 cm Tiefe ertrinken können, wenn sie mit dem Gesicht hineinfallen. Lassen Sie deshalb Ihre Kinder nie unbeaufsichtigt im Planschbecken spielen. Außerdem sollte bedacht werden, dass die gesetzliche Unfallversicherung nicht für Freizeitunfälle haftet und die gesundheitlichen Folgen dauerhaft sein können.

Versicherungstipp: Zur Rundumabsicherung empfiehlt sich eine private Unfallversicherung. Sie umfasst alle Unfälle des täglichen Lebens: im Beruf, in der Freizeit, zu Hause oder auf Reisen. Der Versicherungsschutz gilt weltweit rund um die Uhr.

Gefahr 3: Urlaubszeit – Einbruchszeit

In der Sommerzeit beginnt auch die Urlaubszeit und damit die Einbruchszeit.

Um das eigene Hab und Gut zu schützen, sollte vor allem auf präventive Maßnahmen gesetzt werden. Sehr viele Straftaten ließen sich verhindern, wenn Wohnräume ausreichend gesichert wären. Gelegenheitstäter halten nämlich nach schlecht oder gar nicht gesicherten Objekten ausschau, um auf einfache Art „das schnelle Geld“ zu machen. Deshalb: Den Anreiz für eine Straftat durch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen herabsetzen. Kommt es doch zu einem Einbruch, kommt die Hausratversicherung zum Einsatz.

Versicherungstipp: In den von mir empfohlenen Hausratversicherungstarifen sind beispielsweise auch Gartenmöbel mitversichert, die sich auf dem eigenen Grundstück befinden. Außerdem ist auch der Diebstahl von Hausratgegenständen wie z.B. eine Jacke oder ein Pullover aus Fahrzeugen mit umfasst.

Gefahr 4: Sommergewitter und Starkregen

Gerade die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass sich in der Atmosphäre schnell ein Unwetter zusammenbrauen kann. Die Auswirkungen: Sommergewitter, starke Regenfälle oder auch Hagelschauer.

Entstehen Überspannungsschäden an Elektrogeräten durch einen Blitzeinschlag, kommt die Hausratversicherung bis zur jeweils vereinbarten Versicherungssumme für entstandene Schäden auf.

Entstehen durch einen Sturm Schäden am Eigenheim, kommt für diese die Wohngebäudeversicherung auf. Dabei umfasst der Versicherungsschutz neben Schäden durch die direkte Einwirkung des Sturms beispielsweise auch Schäden, die durch herabfallende Äste oder entwurzelte Bäume am Gebäude oder mitversicherten Grundstücksbestandteilen entstanden sind. Ebenso sind Folgeschäden durch eingedrungenes Regenwasser mitversichert, sofern der Sturm das Gebäude so beschädigt hat, dass diese Folgeschäden eintreten konnten. Befindet sich das Gebäude noch im Rohbau, kommt bei Sturmschäden die Bauleistungsversicherung zum Einsatz.

Versicherungstipp: Die von mir empfohlene Wohngebäudeversicherung umfasst Wasserschäden die an Fußbodenbelägen, Tapeten oder Farbinnenanstrichen des versicherten Gebäudes durch Regenwasser entstehen.

Gefahr 5: Haftpflichtschutz für Vierbeiner

Beißt der eigene Hund im Urlaub beispielsweise einen Passanten, stellt sich für den Besitzer die Frage, ob die Tierhalterhaftpflichtversicherung auch im Ausland wirksam ist. Ebenfalls interessant: Wer haftet, wenn ich auf Nachbarshund aufpasse und dieser während meiner Obhut einen Schaden verursacht? Hier sollten die Versicherungsbedingungen der bestehenden Verträge überprüft werden.

Versicherungstipp: In der von mir empfohlenen Hundehalterhaftpflichtversicherung sind Auslandsaufenthalte mitversichert. Die Privathaftpflicht umfasst unter anderem das Hüten fremder Hunde.